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Die Geister die ich rief…

Der Film „Die Geister, die ich rief…“ (der englischer Originaltitel lautet „Scrooged“) ist eine Komödie und mittlerweile ein Klassiker mit Bill Murray in der Hautprolle. Der Film basiert dabei auf „A Christmas Carol“ von Charles Dickens und ist in Deutschland in verschiedenen Versionen unter dem Namen „Die Weihnachtsgeschichte“ erschienen. In dieser Version spielt Bill Murray den reichen Produzenten eines TV-Senders namens Francis Xavier Cross, der weder Freunde noch Einfühlungsvermögen oder gar Mitleid besitzt. Um möglichst hohe Quoten für die Ausstrahlung von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte zu bekommen, quält er seine Mitarbeiter und lässt sie Überstunden machen. Loudermilk, einen Angestellten, der es wagt, ihm zu widersprechen und ihn für einen besonders aggressiven Werbespot zu kritisieren, feuert er sogar kurz vor Weihnachten, woraufhin dieser Betrunken durch die Stadt irrt. Als nach der Ausstrahlung des Werbespots sogar eine sehr alte Zuschauerin stirbt, kommentiert er das mit den Worten „Da hat der Werbespot seine Wirkung ja nicht verfehlt“.

Daraufhin wird er nun, am Abend der Weihnacht, von drei Geistern aufgesucht: Der Geist der Vergangenheit zeigt ihm, dass er einst Weihnachten geliebt hat – und sogar seine Beziehung zu Claire aufgab, seiner einzigen Liebe. Der Geist der Gegenwart führt Francis vor Augen, was seine Mitarbeiter, Bekannte und Verwandte tatsächlich von ihm denken und zeigt außerdem, wie egoistisch und selbstbezogen seine Lebensweise ist – er hat nicht einmal mitbekommen, dass der Mann seiner engen Mitarbeiterin gestorben ist. Der Geist der Zukunft hingegen malt ein düsteres Bild, denn alle, die ihm jemals nahe standen, sind durch seine Hilfe in schlechte Situationen geraten. Durch diese Eindrücke verändert, bringt Frank nun alle seine früheren Fehler in Ordnung und versucht, rechtzeitig noch Gutes zu tun – was ihm auch gelingt: Er hilft seinen Mitarbeitern, schafft eine besinnliche Sendung und kommt am Ende sogar wieder mit Claire zusammen. Am Ende bleibt nur noch der letzte Satz von Charles Dickens Geschichte zu sagen: „Gott gebe uns allen seinen Segen“. Der Film bekam vor allem wegen der wirklich überzeugenden Darstellung von Bill Murray und der weihnachtlichen Atmosphäre überaus positive Kritiken und wird jedes Jahr aufs neue im Fernsehen ausgestrahlt. Die musikalische Untermalung stammt vom berühmten Hollywood-Komponisten Danny Elfman und wurde sogar mit einem Award ausgezeichnet. 1989 wurde die Komödie sogar für einen Oscar nominiert. Ein Film, der in keiner Weihnachtsvorbereitung fehlen sollte.

Die Geister, die ich rief…

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