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Disneys Eine Weihnachtsgeschichte

1843 schrieb der britische Schriftsteller Charles John Huffam Dickens eine Geschichte namens „A Christmas Carol“, die hierzulande vor allem unter dem Namen „Eine Weihnachtsgeschichte“ bekannt ist. Der Regisseur Robert Zemeckis kreierte für Walt Disney eine neue 3D-animierte Version der Geschichte und konnte dafür Jim Carrey in der Hauptrolle gewinnen. Dieser spielt dabei nicht nur Ebenezer Scrooge, sondern schlüpft auch in verschiedene andere Rollen und überzeugt mit seinem schauspielerischem Talent. An der Grundgeschichte wurde dabei nicht viel verändert: Protagonist Ebenezer Scrooge ist kaltherzig, gefühllos und immer schlecht gelaunt, was er an seinen Mitarbeitern auslässt. Ganz London scheint sich für ihm zu fürchten, doch vor allem sein Helfer Bob Cratchit leidet besonders unter dessen Fuchtel: Sobald er auch nur daran denkt, ein Stück Kohle aus dem Kohlekasten zu nehmen und damit das Kontor ein wenig aufzuheizen, droht ihm der alte Scrooge mit Kündigung. Nun steht Weihnachten vor der Tür, doch natürlich sieht Scrooge das lediglich als „Humbug“ an und scheut sich auch nicht davor, das jedem ins Gesicht zu sagen.

Allerdings erscheint in der Weihnachtsnacht sein alter und mittlerweile verstorbener Partner, der ihn vor einem unglaublich miesem Schicksal bewahren möchte: Dazu werden innerhalb der Nacht drei Geister auftauchen und ihn hoffentlich davon überzeugen, dass er sein Leben ändern muss. Als erstes erscheint der Geist der vergangenen Weihnacht und zeigt dem verbitterten Geschäftsmann die Vergangenheit, als er noch ein unbeholfener Anfänger war und unter seinem alten Lehrmeister Fizzwig arbeitete, der jedes Jahr ein berauschendes Weihnachtsfest gab. Außerdem zeigt er Scrooge, wie glücklich er mit seiner einstigen Liebe Belle war, die er jedoch auf Grund seiner Karriere verlassen hat. Danach erscheint der Geist der gegenwärtigen Weihnacht und dieser zeigt ihm, was seine Mitarbeiter, Bekannte und Verwandte wirklich von ihm halten, wobei er nicht gut abschneidet. Außerdem lässt der Geist immer wieder Zitate Scrooges vom Stapel, die ihm klar machen, was genau er eigentlich da von sich gegeben hat. Als letztes besucht ihn nun der Geist der zukünftigen Weihnacht, der ein sehr düsteres und trauriges Bild aufzeichnet: Tiny Tim, der jüngste Sohn von Bob Cratchit, stirbt und Scrooge muss mit dessen Familie trauern. Außerdem wird er daraufhin mit seinem eigenen Tod konfrontiert, was ihn dazu bewegt, sein Leben komplett zu ändern. Von nun an ist er ein Philanthrop und hilft wo er nur kann.

Der Film kann zwar durch den überragenden Jim Carrey punkten, doch hat man oft das Gefühl, dass lediglich auf die 3D-Animationen gesetzt wurde und dabei die Geschichte an sich außer acht gelassen wird. Dadurch fehlt manchmal einfach die weihnachtliche Stimmung, doch alles in allem ist „Disneys Eine Weihnachtsgeschiche“ ein guter Film zur Weihnachtszeit.

Disneys Eine Weihnachtsgeschichte

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