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Versprochen ist versprochen

Arnold Schwarzenegger hat sich bereits vor der Action-Komödie „Versprochen ist versprochen“ einen Namen als Schauspieler gemacht: Vor allem mit actionlastigen Filmen und komödiantischen Einlagen, bei denen er immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte, konnte er das Publikum überzeugen. 1996 wagte er sich dann an einen Familienfilm, der zur Weihnachtszeit spielt und auch heute noch regelmäßig um Weihnachten herum ausgestrahlt wird. Dabei schlüpft er in die Rolle des Howard Langston, seines Zeichens Geschäftsmann und Vater von Jamie, der auf Turbo-Man steht und sich zu Weihnachten nichts sehnlicher wünscht, als endlich die Actionfigur seiner Lieblingsserie zu besitzen. Allerdings hat Howard vergessen, die Figur zu besorgen, weshalb er am Tag vor Weihnachten durch Minneapolis und St. Paul hetzen muss, nur um festzustellen, dass die Figur überall ausverkauft ist. Außerdem sind noch andere Väter hinter der Figur her, so zum Beispiel der Postbote Myron, der sich schon bald zum ärgsten Widersacher von Howard mausert.

Außerdem trifft er auf Polizisten, die ihn verhaften wollen, auf einen bösen Ring von Spielzeugfälschern und wird sogar versehentlich bei der Weihnachtsparade als Stuntman in ein Turbo-Man Kostüm gesteckt. Dabei darf er eine Turbo-Man Actionfigur an einen beliebigen Jungen aus dem Publikum verschenken – und sieht dabei seinen eigenen Sohn in der Menge stehen, dem er die Figur überreichen möchte. Allerdings taucht genau in diesem Moment Myron auf, der sich als Dementor – dem bösen Gegenspieler von Turbo-Man – verkleidet hat. Dabei kämpfen die beiden in einem irrwitzigen Kampf, bei dem Jamie in Lebensgefahr gerät, allerdings im letzten Moment von seinem Vater gerettet werden kann. Myron wird festgenommen, doch überreicht Jamie ihm noch die Actionfigur, da er nun seinen Vater als eigenen Action-Held besitzt und Turbo-Man zu Hause hat. In der letzten Szene des Films wird Howard Langston klar, dass er auch das Geschenk für seine Frau Liz vergessen hat.

Der Film lebt vor allem von den verschiedenen Verwechslungen, Slapstick und den typischen Action-Dialogen. Diese gefallen nicht jedem, denn sie sind zwar temporeich, aber nicht besonders intelligent und hauen eine Pointe nach der nächsten raus. Wer jedoch seichte Unterhaltung sucht und dabei etwas weihnachtliche Stimmung haben möchte, der ist mit „Versprochen ist versprochen“ wirklich gut bedient. Arnold Schwarzenegger zeigt, dass Actinofilme auch familientauglich sein können und auch wenn die Geschichte an sich möglicherweise nicht die realistischste Handlung hat, wird man über 90 Minuten hinweg gut unterhalten. Alles in allem ein witziger Film, der sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene geeignet ist und natürlich in keinem Jahr fehlen darf – glücklicherweise wird er nämlich jedes Jahr im Free-TV ausgestrahlt.

Versprochen ist versprochen

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